2004: Feuerwehren retteten mehr Menschen

Innenministerium des Landes Baden-Württemberg präsentiert Statistik.

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Im Jahr 2004 haben die Feuerwehren in Baden-Württemberg 5.479 Menschen aus Lebensgefahr gerettet, 581 mehr als im Vorjahr. Insgesamt sind die Feuerwehren zu 96.076 Einsätzen ausgerückt. Die Zahl ging um etwa vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück, teilte das Stuttgarter Innenministerium mit. Rund 41 Prozent der Einsätze waren Technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen, bei Unfällen in Zusammenhang mit Gefahrstoffen oder bei Unwetterschäden. Erst an zweiter Stelle standen mit 18 Prozent die Brandeinsätze, die von 20.829 im Jahr 2003 auf 17.184 zurückgingen. Allerdings löschten die Feuerwehren im vergangenen Jahr fast 1000 Großbrände. Nicht zuletzt sind fast 5.000 Einsätze der Feuerwehren auf Tiere entfallen, die selbst gerettet werden mussten oder Menschen gefährdet hatten. Die Zahl der Fehlalarme stieg um etwa 460 auf 23.609 an.
Den öffentlichen Feuerwehren gehörten im Jahr 2004 108.556 Einsatzkräfte (106.846 ehrenamtliche und 1.710 hauptamtliche) an, hinzu kamen noch etwa 6.550 Werkfeuerwehrangehörige. Die Zahl der Dienstunfälle ging um etwa 100 auf 1.554 zurück. Laut Innenministerium war dies vor allem das Ergebnis einer besseren Ausrüstung und einer breit angelegten, kontinuierlichen Ausbildung.

Erfreuliche Entwicklung der Jugendfeuerwehren im Land

Erfreulich ist die weiter gestiegene Zahl der Jugendfeuerwehren. Die Initiative des Innenministeriums und der Landesstiftung zur Neugründung von Jugendfeuerwehren und damit zur Nachwuchsgewinnung sei auch 2004 erfolgreich gewesen, hieß es. 85 Prozent der Gemeindefeuerwehren haben mittlerweile eine Jugendfeuerwehr. Der Anteil der Mädchen bei den Jugendfeuerwehren ist mit 13 Prozent konstant geblieben. Bei den aktiven Feuerwehrangehörigen betrug der Frauenanteil inzwischen drei Prozent. (Quelle: Brandschutz tho)

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