Umweltzug besucht Kernkraftwerk

Am Freitag den 14. September besuchten zwei Gruppen der Umweltzugs, unter Leitung von Kurt Lindorfer und Dietmar Hofmann, im Rahmen der Strahlenschutz- und Dekontaminationsausbildung das Kernkraftwerk Gundremmingen.

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Neben der Besichtigung der Kraftwerks wurden wir über die Funktionsweise des Kraftwerks, die mehrfachen Sicherheitseinrichtungen, den Werkschutz und den Umgang mit Radioaktivität informiert. Uns wurde gezeigt wie aus Uran in einem Kernkraftwerk Strom erzeugt wird und wie die abgebrannten Brennelemente in den Castor geladen werden und ins Zwischenlager transportiert werden.
Gruppe 2: Marcel Pfleiderer (6), Karl Babel (4), Marc Hauschka (4), Florian Sturm (1), Julian Herdeg (6), Dietmar Hofmann (3)
Alle waren begeistert von dem Blick ins Abkühlbecken vom Beckenrand aus, und wir waren überrascht, dass man so nahe ohne besondere Schutzausrüstung an die abgebrannten Brennelemente heran gehen kann. Jeder musste beim Betreten und verlassen der Anlage durch eine Schleuse des Werkschutzes, in der man auf Metall und andere Gegenstände abgesucht wird. Zusätzlich muss jeder beim verlassen des Kontrollbereichs durch eine vollautomatische Kontaminationsnachweiskabine, wo die ganze Person auf Strahlung abgesucht wird. Auch wir mussten durch diese Kabine und uns wurde gezeigt was passiert, wenn bei einer Person eine Kontamination festgestellt wird. Die Ausgangstür öffnete sich erst nachdem das verunreinigte Kleidungsstück in der Anlage zurück blieb. Wir wurden darauf hingewiesen, was man im Kraftwerk und beim Transport von radioaktiven Stoffen beachten muss, wie man durch Schleusen geht und wie man Verschleppung von Radioaktivität verhindert.

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