Reise zur Partnerstadt Tatabánya und Besuch bei der Feuerwehr

Der Städtepartnerschaftsverein Aalen veranstaltete im Rahmen der 20-jährigen Partnerschaft mit Tatabánya eine Kulturreise nach Ungarn. Sie fand vom 27. April bis zum 1. Mai 2007 statt. Eine kleine Delegation der Aalener Feuerwehr war der Einladung des Kommandanten der Feuerwehr Tatabánya gefolgt.

Die Höhepunkte in der Partnerstadt am zweiten Tag der Reise waren der Empfang im Rathaus durch Bürgermeister Schmidt und die Begegnungen mit Bürgern aus Tatabánya. Nach dem Empfang ging die Fahrt zum Wahrzeichen der Stadt - dem "Turul Vogel" - und es bot sich eine herrliche Sicht über die ganze Umgebung. Danach wurde die Reisegesellschaft in kleine Gruppen aufgeteilt. Diese besichtigten jeweils das Bergbaumuseum, die Feuerwehr, das Kulturzentrum und das Krankenhaus. Beeindruckend waren die Deutschkenntnisse der Gastgeber und ihre großartige Gastfreundschaft.

Die Delegation der Feuerwehr Aalen (Jürgen Scherer, Hermann Waibel, Petra und Timo Elser) wurde gemeinsam mit einigen weiteren Aalener Gästen bei der Feuerwehr Tatabánya durch den Kommandant Janics Csaba empfangen. Nach einem kurzen Austausch der offiziellen Grüße und Geschenke wurden die Schwimmhalle, die Sporthalle, die Mannschafts- und Freizeiträume, die Fahrzeughalle mit den Feuerwehrfahrzeugen sowie die Leitstelle besichtigt. Mit dem Teleskopmast ging es anschließend hoch über die Dächer von Tatabánya. Nach der Besichtigungsrunde bewirtete die Feuerwehr Tatabánya mit einem herrlichen Essen, bestehend aus Fischsuppe, Kesselgulasch und Nachtisch. Nach der Verabschiedung vor der Kaserne der Feuerwehr trafen sich wieder alle Gruppen zu einem gemeinsamen Ausklang des Tages in einem Weinkeller in Tarján.

Fahrt nach Budapest und ans Donauknie

Am dritten Tag der Reise stand eine Fahrt nach Budapest auf dem Programm. Budapest ist eine der attraktivsten Hauptstädte Europas mit mehreren Denkmälern des UNESCO Weltkulturerbes. Die Reisegruppe besichtigte das größte Bauwerk Ungarns, das Parlament, sowie den Heldenplatz, der 1896 zum 1000-jährigen Bestehen Ungarns gestaltet wurde. Anschließend ging es hinauf ins Burgviertel zur Budaer Burg. Von der Fischerbastei, die heute zum UNESCO Welterbe gehört, hat man einen herrlichen Blick über die Donau mit den historischen Brücken sowie auf das Parlamentsgebäude am gegenüberliegenden Donauufer. Ein Spaziergang durch das Burgviertel rundete den Besuch von Budapest ab. Der vierte Tag der Ungarn Reise führte die Aalener Reisegruppe ans Donauknie, einem Flussabschnitt der Donau nördlich von Budapest. Die Donau bahnt sich hier ihren Weg mit einem fast rechtwinkligen Knick durch das ungarische Mittelgebirge. Zuerst ging es ans "westliche Tor" des Donauknies, nach Esztergom. Dort wurde der erste ungarische König, Stefan I. gekrönt. Nach der Besichtigung der Basilika ging die Fahrt weiter nach Visegrád. Von der Ruine der oberen Burg in Visegrád bietet sich ein fantastisches Panorama des Donauknies. Der Tagesausflug endete in Szentendre. Die kleine Stadt 20 km nordwestlich von Budapest wurde 1926 Wirkungsstätte einer Künstlerkolonie. Heute hat sich die Stadt dem Tourismus geöffnet und beheimatet viele Hotels, Gaststätten, Cafés, Museen und kleine Läden. Unter den nebenstehenden Links finden Sie die Websites von Tatabánya und der Feuerwehr Tatabánya sowie einige Bilder der Ungarnreise.

Veranstaltungs-Highlights

Veranstaltungen