Vor dem Aalener Rathaus wurde am 15. April ein neues Fahrzeug an die Aalener Feuerwehr übergeben. Der modernen Einsatzleitwagen (ELW) wird künftig als rollende Zentrale bei allen Einsätzen im Stadtgebiet dienen.
„Für die Sicherheit unserer Bevölkerung ist eine handlungsfähige und gut ausgestattete Feuerwehr essentiell. Deshalb haben wir in den letzten Jahren viel in unsere Feuerwehr investiert. Dieser Einsatzleitwagen ist künftig die mobile Zentrale für die Koordinierung der Einsätze“, betonte Oberbürgermeister Frederick Brütting bei der Übergabe des Fahrzeugs.
Bei dem neuen Fahrzeug handelt es sich um einen Mercedes Vito mit vier Sitzplätzen, der speziell für die Anforderungen der Einsatzleitung ausgerüstet wurde.
Das Fahrzeug ist mit einer umfangreichen, digitalen Funk- und Kommunikationsausstattung ausgestattet. Im Innenraum befindet sich ein moderner Arbeits- und Fernmeldetisch. Darüber hinaus werden in Schubladen und Regalsystemen des rollenden Büros wichtige Ausrüstungsgegenstände für die Einsatzleitung und eine Führungsgruppe mitgeführt. Dazu zählen unter anderem Kennzeichnungswesten, Werkzeuge, persönliche Schutzausrüstung und Messgeräte.
Der neue Einsatzleitwagen steht dem jeweils diensthabenden Zugführer zur Verfügung. Insgesamt übernehmen elf Feuerwehrangehörige aus allen Aalener Abteilungen diesen Dienst im wöchentlichen Wechsel.
An der Umsetzung des Projekts waren mehrere Firmen beteiligt: Die Beklebung wurde von der Firma Strobel aus Aalen ausgeführt, die Funk- und Sondersignalanlage lieferte die Firma Kalina Fahrzeugbau aus Niederwörresbach. Für das Regalsystem und den Tisch zeichnete die Firma Sortimo aus Gerstetten verantwortlich. Der Tischaufbau wurde durch die Schreinerei des städtischen Bauhofs umgesetzt.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 136.000 Euro, 22.000 Euro werden durch einen Landeszuschuss im Rahmen der Feuerwehrförderung getragen.v
Der Vorgänger des neuen Einsatzleitwagens wird künftig als „Alarm-Taxi“ in Unterkochen seinen Dienst versehen. Das Fahrzeug ist bei einem ortsansässigen Unternehmen stationiert, bei dem viele Feuerwehrleute aus Unterkochen arbeiten. So kann sichergestellt werden, dass die Einsatzkräfte im Notfall mit dem „Alarm-Taxi“ schnell an der Feuerwache und schließlich am Einsatzort eintreffen.
PNr. 250/2026