Jugend sorgt für mehr Ruhe und Erholung

Acht Ruhebänke auf Dewanger Gemarkung haben Mitglieder der Jugendfeuerwehr Dewangen instand gesetzt.

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Der Auslöser zu dieser ungewöhnlichen Aktion: Acht Mitglieder der Jugendfeuerwehr Dewangen stellen sich im Herbst der Abnahme zur ``Jugendflamme Stufe 3´´, ein Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr. Zum Erringen des Abzeichens wird neben feuerwehrtechnischem Wissen und Fertigkeiten eine allgemeinnützige Projektarbeit gefordert. Zum Jahresbeginn brachte ein Abzeichen-Anwärter bei der Suche nach einer Projektarbeit mit allgemeinnützigen Hintergrund den Vorschlag ein: „…und wenn wir Ruhebänke renovieren?“. Sofort waren alle Feuer und Flamme von dieser Idee.

Doch wie geht man vor? Wer ist der richtige Ansprechpartner? Wie finanziert man die Kosten?

Um diese Fragen zu klären, nahmen die acht Jugendlichen Kontakt zur Ortschaftsverwaltung und zum Grünflächenamt der Stadt Aalen auf. In gemeinsamen Gesprächen und Sitzungen wurde alles geklärt und geregelt. Die Materialkosten übernimmt das Grünflächenamt der Stadt Aalen.

Zunächst wurden in einem Lageplan des Grünflächenamtes alle Ruhebänke auf Dewanger Gemarkung eingetragen und deren Zustand fotografiert und protokolliert.

Das Ergebnis: Bei acht Ruhebänken müssen die Holzbretter komplett erneuert werden.

Das benötigte Material (Bretter, Schrauben, Metallwinkel und Farbe) wurde aufgelistet.

Mit Absprache der Ortschaftsverwaltung und des Grünflächenamtes holten die acht Abzeichen-Anwärter Kostenvoranschläge ein. Nach Freigabe besorgten sie sich alles Benötigte. Die eigentlichen Arbeiten konnten beginnen: Zugeschnittene und gehobelte Holzbretter mussten geschliffen, die Kanten mit der Oberfräse abgerundet und schließlich dreimalig mit Holzschutzlasur gestrichen werden.

Lob von allen Seiten für das Engagement

Am Mittwoch 20.08 und am Donnerstag 21.08 konnten nun die monatelangen Arbeiten mit der Demontage der alten schadhaften Bretter und der anschließenden Montage der vorbereiteten neuen Holzbretter erfolgreich beendet werden. Die Jugendfeuerwehr Dewangen bedankt sich bei Rudolf Kaufmann sowie bei Reinhard Kluge vom Grünflächenamt und bei Margit Schmid von der Ortsverwaltung für die reibungslose Zusammenarbeit und hilfreiche Unterstützung; die ihrerseits die Anerkennung des Geleisteten zum Ausdruck bringen. So schaute am Donnerstag Ortsvorsteherin Schmid bei den Montagearbeiten vorbei. Begeistert über so viel Engagement lud Sie auf Ihre Kosten die acht Jugendlichen spontan zum Pizzaessen ein. Auch vorbeigehende Spaziergänger lobten die Mühen der Jugendlichen. Nun können Sie sich wieder auf den acht Bänken ausruhen und den Ausblick genießen. Abteilungskommandant Walter Reeb und Jugendwart Georg Eßwein sowie die Betreuer bringen das Geleistete und den Sinn dieser Projektarbeit auf den Punkt: In vielen Stunden gemeinsamer Arbeit bewiesen die beteiligten Jugendlichen wichtige Fähigkeiten und Bestandteile in der Entwicklung zur eigenen Persönlichkeit: Teamgeist, selbstständiges Organisieren, Kreativität, Selbstverantwortung und vor allem die Bereitschaft, für die Allgemeinheit Nützliches und Gutes zu tun. Darauf können die Jugendlichen zu Recht Stolz sein.

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